Dana Hocke, 06. Februrar 2022

Malsachen kaufen: Mit dieser Grundausstattung kannst du loslegen

Inhalt

0. Darum geht es im Beitrag

In diesem Blogbeitrag gebe ich dir einen guten Überblick über die Material- und Werkzeugausstattung für einen leichten Start in deine kreative Auszeit.

Denn nichts ist schlimmer als gerade am Anfang nicht zu wissen, was du brauchst und wo Du es bekommen kannst. Erst letztens erreichte mich eine persönliche Nachricht mit den Worten: "Ich möchte gerne meinen kreativen Ausdruck finden und weiß gar nicht, was ich da brauche. Welche Farben nutzt du, Dana und brauche ich eine Leinwand oder Papier."

Ich möchte es dir leicht machen und werde etwas Licht ins Dunkle bringen.

Grundsätzlich kannst du immer kreativ werden und brauchst dafür im Grunde nicht mal einen besonderen Werkzeug- oder Materialkoffer. Damit meine ich, dass du mit einem einfachen Blatt Papier und einem Stift Deiner Wahl mindestens genauso kreativ werden kannst.

Jedoch macht es viel Freude mit Farben und neuen Techniken zu experimentieren. Ich werde dir hier meine Starter-Kit Empfehlung aussprechen, so dass du ohne dich finanziell zu verausgaben und mit wenige einfachen Mitteln deine Kreativität entdecken und dich erkunden kannst.

Möchtest Du ohne viel Equipment starten, deinen Kopf freie bekommen und einfach anfangen? Dann empfehle ich dir meinen kostenfreien Kritzel Workshop. Ich zeige Dir 3 Maltechniken - ohne, dass Du Maltalent dafür brauchst, die Dir helfen Dein Gedankenkarrusell zu stoppen (KLICK)

Im Alltag sind wir oft so eingespannt, dass der Kopf gar nicht mehr still halten möchte. Du findest am Endes des Beitrags noch weiter Impulse aus meinem Podcast und YouTube Kanal und kannst dich richtig austoben.

*Alle meine Empfehlungen sind freiwillig und beruhen auf persönlicher Erfahrung. Ich habe keine Verträge mit den Anbietern und bekomme keine Provision. Ich verlinke grundsätzlich nicht zu Amazon und unterstütze lieber Fachmärkte. Du kannst jedoch deine Produkte außerhalb meiner Empfehlungen bestellen.

Viel Spaß!

1. Alle Kreativsachen beisammen: Warum sich ein Kreativkoffer lohnt - und was sich darin befinden sollte

Grundsätzlich kannst du immer kreativ werden und brauchst dafür im Grunde nicht mal einen besonderen Werkzeug- oder Materialkoffer. Damit meine ich, dass du mit einem einfachen Blatt Papier und einem Stift deiner Wahl mindestens genauso kreativ werden kannst. Jedoch macht es viel Freude mit Farben und neuen Techniken zu experimentieren. Ich werde dir hier meine Starter-Kit Empfehlung aussprechen, so dass du ohne dich finanziell zu verausgaben und mit wenige einfachen Mitteln deine Kreativität entdecken und dich erkunden kannst.

Ich werde ich nachfolgenden zu den einzelnen Bereichen wie Aquarell, Acryl und Pastellkreide noch vertiefende Tipps geben.

Ich spreche hier von einem Werkzeug- oder Materialkoffer, weil es sich empfiehlt, sich diesen zuzulegen. Es kann eine Box, einen Platz im Schrank sein oder ein Fach, dass nur für deine Kreativsachen zur Verfügung steht.

Warum?

Es hat sich bewährt, dass es leichter ist, wenn wir zügig starten können ohne alles lange zusammen zu suchen. Einen alten kleinen Koffer zu öffnen und auf den Tisch die Materialien und Werkzeuge auszubreiten gibt ein gutes Gefühl. Die Hürde anzufangen ist geringer. Das haben mir viele meiner Klientinnen und Teilnehmerinnen zurück gespiegelt. Es bewährt sich "Zeit für sich" zu zelebrieren und dem unsere ganze Aufmerksamkeit zu widmen. Wenn du deine Materialien und Werkzeuge also gut sortiert an einem Ort schnell wiederfindest, ist der erste Schritt dafür gemacht.

Was in deinem Kreativkoffer alles drinnen sein sollte:

  • Malpapier Multitechnik Papier 160g bis 250g
  • verschiedene Pinsel
  • Mischpalette oder alten Teller
  • Krebband aus dem Baumarkt oder Fachmarkt
  • Farben: Wasserfarbe oder Aquarellmalkasten, Acrylfarbe, Tempera- oder Schulmalfarben, Tusche (jede Farbe geht. Mit Kindern statt Acryl Fingermalfarben, die kannst auch Du nutzen)
  • Stifte: Fineliner wasserfest, Buntstifte, Filzstifte (Wachsmaler, Pastellkreide, Ölkreide)
  • 2 Wassergläser
  • Werkzeuge: alte Kreditkarte oder Spachtel, Gabel, Spieß, Band, Schwamm,
  • Schürze, Unterlage für den Tisch (Pappe, Wachstuch, Malerfolie, Schneidematte)

2. Pinsel, Spachtel, Tupfer: Wie treffe ich eine gute Wahl?

Wahl der Pinsel

Wenn du in einen Kreativmarkt gehst, wirst du am Anfang ziemlich überflutet werden mit der Auswahl wunderschöner Pinsel und es ist sicherlich sinnvoll für beispielsweise Aquarellmalerei oder Acylmalerei einen speziellen Pinsel zu benutzen. Nicht selten kosten dann bereits ein Pinsel 20 Euro aufwärts. Doch um daheim kreativ zu werden und das vielleicht sogar zusammen mit Kindern, brauchst du nicht gleich in super hochwertige Pinsel zu investieren. Für den Anfang kannst du mit einen Set starten, dass für Aquarell sowie für Acryl geeignet ist. Ich empfehle dir nicht die ganz günstigen Pinsel mit den harten Borsten und auch nicht die super einfach mit Plastikborsten. Damit hat niemand Spaß. Ich verlinke dir hier ein paar sehr taugliche Pinsel mit denen wir hier zuhause malen.

Wenn deine Kinder 2 Jahre sind, dann kannst du selbstverständlich erstmal mit einem ganz einfachen Pinsel-Set anfangen. Sie sollten stabil genug sein und dürfen auch etwas robuster in der Handhabung. Wenn du das Gefühl hast, die gehen leicht kaputt und du bist dann die ganze Zeit nervös, dann sind es nicht die richtigen Pinsel.

Damit dir die Auswahl leichter fällt, gebe ich dir hier meine 3 besten Tipps für dich und deine Kinder. Kleiner Hinweis: Ich bekomme keine Provision. Meine Empfehlung ist unabhängig. Grundsätzlich mache ich keine Werbung für Amazon. Du bist also frei die Angebote auch bei anderen Anbietern zu bestellen.
3 Pinselsets im Überblick
Du kannst bei den jeweiligen Anbietern schauen, was dir gefällt. Ich habe dir Pinsel Sets für Kinder und Erwachsene zusammen gestellt. Verbesserung nach oben geht natürLich immer.
IKEA
Bei Ikea gibt es ein sehr gutes Pinsel Set mit breiten Pinsel, die gut für kleine Kinder eignen. Sie haben einen breiten Griff und wir mochten die weichen Borsten. Damit lässt sich die Farbe gut verteilen und aufnehmen.

Photo by Mel Poole on Unsplash
BÖSNER
Ich mag sehr die von da Vinci Fit Synthetics oder die Artisti Serie 150/42. Du kannst sie einzeln zusammen stellen und immer mehr erweitern. Eignet sich für Aquarellfarbe, Gouache oder Acrylfarbe...

Photo by Anna Daudelin on Unsplash
GEARSTAECKER
Ich kaufe gerne auch mal Pinsel Sets und später einzelne sehr feine Pinsel separat dazu. Ich mal sehr viel mit Acryl. Ich achte darauf, dass ich Aquarell Pinsel separiere, damit die Borsten weich bleiben.

Photo by Mari Loli Aranda on Unsplash

Werkzeuge

Ich nutze ehrlich gesagt nicht so viele Werkzeuge aus dem Künstlerbedarf. Die kosten oft viel Geld und am Ende erfüllt auch ein Spachtel aus dem Baummarkt seinen Zweck. Inzwischen bin ich sogar dazu übergegangen im Haushalt nach passenden Werkzeugen Ausschau zu halten.

SPACHTEL
Perfekt als Spachtel geht eine alte Kreditkarte oder ähnliches. Die Größe ist prima und es gibt immer mal wieder Bonuskarten oder andere Karten, die wir aussortieren. Die sind auch schön handlich für die Kinder.Alternativ nutzen wir auch Spachtel aus dem Baumarkt. Ansonsten alte Stricknadeln, die wir mal gefunden haben oder jemand abgeben wollten - eignen sich super zum umrühren oder kratzen auf den Bildern. Essstäbchen nehmen wir auch sehr gerne zum verrühren von Farben.

SCHWAMM
Des weiteren ist es immer gut eine Schwamm zu haben. Damit lässt sich super die Farbe verwischen. Die lassen sich gut klein schneiden und dann auch tupfen.

LACKROLLE und LACKWANNE
Ein Lackrolle mit Lackwanne eignet sich wunderbar um eine alte Leinwand zu übermalen. Mit der Rolle kann aber auch etwas aufgerollt werden oder eine saubere Rolle kann genutzt werden, um etwas festzudrücken - gerade bei Drucksachen sehr geeignet. Wir haben immer in paar Sets daheim.

SKALPELL und SCHERE
Zudem nutzten wir ein Skalpell (nicht für Kinder geeignet). Da habe ich verschiedene getestet, die sind alle gleich gut. Ich finde sie wunderbar um ganz filigrane Geschichten auszuschneiden oder eben, wenn du Stempel selber schnitzen möchtest, brauchst du sie auch. Ansonsten solltet ihr immer ein paar gute Scheren zuhause haben. Achtet darauf, dass ihr Stoff- und Papierscheren trennt. Die werden sonst stumpf und ihr habe keine Freude daran.

Zubehör

Dann gibt es noch ein paar Dinge, die ihr immer mit in eurem Kreativset haben solltet. Auch hier bediene ich mich den herkömmlichen Materialien aus Baumarkt und Haushalt. Natürlich findest du alles, ja, einfach alles auch im Kunstbedarf. Es macht auch unglaublich viel Spaß sich dort zu bedienen. Es leert jedoch auch unglaublich den Geldbeutel. Um kreativ zu werden braucht es nicht das Profizubehör. Es gehen auch die einfachen Dinge. Wenn du dann später Feuer gefangen hast und dich verbessern möchtest oder einfach deine Liebe zu einer Technik entwickelt hast, kannst du immer noch deine Materialien, Werkzeuge und dein Zubehör upgraden.

KÜCHENROLLE oder TUCH
Immer, wirklich immer habe ich Küchenrolle zur Verfügung. Gerade mit Kindern kannst du mal eben schnell was wegwischen. Grundsätzlich nutze ich sie zum abtupfen meiner Pinsel im Malprozess. Du kannst natürlich auch ein altes T-Shirt oder Küchentuch, Bettlaken, Handtuch etc. pp. benutzen. Das ist natürlich viel umweltfreundlicher. Ich nutze beides.

WASSERGLAS
Da nehme ich natürlich einfach leere Einweggläser. Die hast du meistens sowieso zuhause.


MISCHPALLETTE
Ich nehme am liebsten einen alten weißen Porzellanteller. Darauf kannst du deine Farbe einfach verteilen, mischen und hinterher wieder abwischen. Wenn die Farbe nicht alle geworden ist, kannst du den Teller auch mit Alufolie und einer Tüte abdecken. So hält sie sich noch einige Tage. Ich persönliche nehme die Restfarbe immer von der Platte und bemale damit ein leeres Platt. Daraus entsteht oft was ungewöhnliches, dass ich später weiter verarbeite.

Mit Kindern gehen auch Jogurtbecher oder Einweggläser. Die haben den Vorteil, dass du sie wieder zuschrauben kannst. Bedenke immer, dass ihr lieber weniger Farben verwendet. Es ist schade, wenn die Farbe später weggeschmissen wird.

Ich kleckse meine Farbe auch oft direkt aufs Papier und mische dort. Schaue, was für dich gut passt. Für Aquarell nutze ich eine extra Mischpalette. Die kannst du aus Kunststoff günstig erwerben. Ich selbst habe eine aus Porzellan. Der Grund dafür ist, dass Aquarellfarbe in den kleinen Farbpaletten-Fächern eintrocknen kann und mit Wasser wieder aktiviert wird. Dies ist sinnvoll, wenn eine angemischte Farbe wieder verwendet werden soll.

UNTERLAGE
Ich habe mir eine Schneidematte zugelegt. Darauf kann ich mein Papier gut aufkleben. Schau mal in meinen YouTube Videos. Am Ende dieses Beitrags habe ich dir einige Videos zusammen gestellt. Du kannst auch eine Wachstuchdecke nutzen oder einfach einen alten Tisch, der sich abwischen lässt. Ich habe herausgefunden, dass mit einem guten Ofenreiniger sogar Arcrylfarbe von meinem weißen Ikea Tisch wieder abgeht.

Ansonsten könnt ihr natürlich auch Zeitungspapier, eine Folie von Mülltüten oder Pappe als Unterlage nutzen.

3. Papier, Leinwand oder Holz: Worauf male ich?

Papier

MixMedia oder Multitechnik Papier ist aus meiner Sicht für den Einstieg die beste Wahl. Dieses eignet sich für Acryl, Aquarell ebenso wie Tempera, Stifte, Kreiden und mehr. Es ist der perfekte Untergrund um Techniken miteinander zu mischen.

Wichtig aus meiner Sicht ist, dass das Papier etwas stärker ist. Ab 120g kannst du wunderbar kreativ werden. Kopierpapier oder ähnliches weicht zu schnell durch, wellt sich und macht kein schönes Ergebnis.

Papier kaufe ich bei:

Wenn du Wert auf Umweltaspekte legst und nur Papier nutzen möchtest, dass nachhaltig, ohne Lösungsmittel etc. hergestellt wird, solltest du nochmal separat recherchieren. Meine Recherche brachte mich zu einem Papier von Hahnemühle - Es wird als umweltfreundliches, nachhaltiges Künstlerpapier aus Bambusfasern deklariert. Da ich es selbst noch nicht genutzt habe, kann ich dir leider keine Erfahrung teilen. Grundsätzlich habe ich keine schlechten Erfahrungen mit Hahnemühle Papier gemacht und konnte einige positive Aussagen von anderen Kreativen dazu finden. Du kannst es also gerne probieren und dir ein eigenes Bild machen.

Generell gilt bei Papier - spare hier nicht an der Qualität.

Leinwand

Ich selbst male nicht soooo gerne auf Leinwänden. Für meine Zwecke haben die einfachen von Idee Kreativmarkt gereicht. Manchmal male ich auf sehr, sehr großen Leinwänden, die bestelle ich bei Bösner, einem Künstlerfachmarkt. Du kannst mit jeder Leinwand starten. Wichtig zu wissen ist, darauf kannst du nur mit Arcrylfarben, Fingerfarben, Gouache malen. Mit Wasserfarben kannst du nicht darauf malen. Der Nachteil von günstigen Untergründen ist, dass die Oberfläche nicht optimal ist. Wenn du sie jedoch einmal weiß grundierst, kannst du sie ganz normal bemalen.

Schaue auch auf dem Sperrmüll nach alten Leinwänden. Oft werden sie einfach auf die Straße gestellt. Du kannst sie weiß grundieren und dann darüber malen. Egal, ob vorher ein Kunstdruck drauf war. Wichtig ist, dass du mit eine stabilen Farbe malst. Also eher Acryl oder Gouache.

Holz

Ich liebe es auch auf Holz zu malen. Das geht am besten mit Acrylfarbe. Die ist gleichzeitig wie ein Lack. Du kannst jedes Holz bemalen und auch alte Bretter als Malgrund nutzen. Die sind zwar recht schwer, aber zum freien Gestalten und üben manchmal sehr praktisch.

Ich finde immer mal etwas auf dem Sperrmüll.

Extra Tipp: Notizbuch oder Skizzenbücher = Art Journaling

Richtig klasse finde ich kreative Tagebücher. Du kannst dafür Skizzenbücher oder auch spezielle Bücher mit starkem Aquarellpapier nutzen. Aus Erfahrung weiß ich, dass es schwierig ist in teure Bücher zu malen. Ich empfehle dir daher, dir selbst ein herzustellen. Dazu nutzt du diveses Papier und heftest es zusammen. Hier kannst du dir ein Tutorial von mir anschauen.

Art Journaling ist eine wunderbar Möglichkeit sich täglich etwas kreativ zu beschäftigen ohne Können, Müssen oder krampfhaften wollen. Du lässt es einfach fließen und probierst dich aus. Es gibt ganz wundervolle Variationen dich kreativ auszudrücken. Im Art Journal hälst du alles fest, was dich bewegt oder antreibt, interessiert oder gerade beschäftigt. Art Journaling Video hier ansehen.

Weitere Ideen, wie du dein Art Journal füllen kannst, findest du hier:

4. Die richtige Auswahl deiner Farben: Aquarell, Acryl oder Tempera?

Aquarellfarbe, Temperafarbe oder Tusche (wasserbasis)

Aquarellfarbe ist auf wasserbasis. Das heißt, die Farbe lässt sich aus der Kleidung rauswaschen, ist wasserverdünnbar und wirkt sehr leicht und zart.

Ich wollte selbst nochmal wissen, wo der Unterschied zu Temperafarben oder Tusche ist. Temperafarben ist meist in cremiger Form in kleinen Näpfen oder Tuben. Sie ist auf Wasserbasis. Du kennst vielleicht noch die kleinen runden Näpfe des Schulmalkastens. Es ist feuchte Farbe im Napf oder in der Tube. Tusche ist flüssige Farbe ähnlich wie Tinte und wird oft mit einer Pipette verkauft. Sie eignet sich gut für Verläufe oder auch, wenn du mit einer Feder malen möchtest. Aquarellfarbe ist die typische trockene Farbe in kleinen runden Paletten.

Ich verlinke dir hier nochmal die einzelnen Farben zum nachschauen:

Für den Einstiegt kannst du mit einem Schulmalkasten üben. Ich habe viele Jahre nicht mit Aquarell gemalt, weil ich den Stil nicht mochte. Ich wollte zum Ausprobieren also nicht einen teuren Kasten einkaufen. Die Farben meiner Tochter haben gereicht, um neue Techniken zu erkunden. Da ich immer mehr gefallen an moderner Aquarellmalerei bekommen habe (YouTubVideo für Einsteigerinnen), habe ich angefangen in bessere Farben zu investieren. Heute schätze ich das zarte Malen mit Aquarell und dessen Möglichkeiten sehr.

Wichtig zu wissen ist: Hochwertige Aquarellfarben, hat eine andere Leuchtkraft. Doch, für den Einstieg reichen einfache Wasserfarben. Aquarellfarben gibt es auch in Tubenform. Lass dich nicht verwirren. Am Besten du gehst mal in einen Kreativmarkt und schaust, was dich inspiriert. Es lohnt sich auch, das eine oder andere Buch für den Einstieg zu kaufen, einen Kurs mitzumachen oder dich auf unserem Retreat inspirieren zu lassen.

Wenn du Lust auf echte Aquarellfarbe hast, kannst du ebenfalls mit einem kleinen Einsteigermodell starten. Ich habe damals ab 12 Euro einen im Idee Kreativmarkt bekommen. Es kann ein No-Name-Produkt sein. Ich habe schon einige getestet und kann nichts schlechtes darüber sagen.

Wenn du etwas besonderes möchtest, dann empfehle ich Aquarellfarben von VanGogh oder von Schminke. Inzwischen besitze ich auch einen von VanGogh mit Metallicfarben und bin total begeistert. Ich verlinke dir diesen mal hier.

Es macht richtig Spaß, wenn die Farben gut leuchten oder Effekte erzielt werden können, die einfach das Herz höher schlagen lassen. Statt Aquarell ist auch der Begriff WATERCOLOR gängig. Du kannst nach beiden Begriffen suchen.

Acrylmalerei Basics

crylfarben sind chemische Farben, die sich nicht gut aus der Kleidung waschen lassen und auf Dauer sogar gesundheitliche Probleme verursachen können. Sie ähneln einem Lack. Dennoch werden sie gerne von Profi bis Hobbykünstlerinnen genutzt.
Ich habe selbst lange Jahre damit gemalt und nutzt aktuell noch einige Restbestände. Sie haben das Malen mit Ölfarbe abgelöst und sind sehr deckend. Du kannst die Pinsel mit Wasser auswaschen, solltest die Pinsel aber nicht mit Farbe trocknen lassen. Dann sind die Pinsel hart.
Acryl kannst du in großen Flaschen oder in einem kleinen Starterset kaufen. Du solltest dir überlegen, was du vorhast. Ich würde für den Anfang ein kleines Set empfehlen, so kannst du ausprobieren, ob diese Farbe etwas für dich ist.

Ich habe lange mit Acrylfarben von GOYA gemalt und kann nichts schlechtes darüber sagen. Nicht empfehlenswert sind die billigen Farben von Teddy oder ähnlichen Märkten. Sie kleben und sind häufig nicht gut in ihrer Deckkraft.

Mein Favorit sind die Farben von LUCA. Diese bekommst du sogar im OBI Baumarkt in der Kreativabteilung. Wenn Du in diese Farben investierst, hast du etwas sehr hochwertiges und viel Freude daran. Hier mal ein Link mit einigen Farben auf Acrylbasis von Gersteacker.

Stifte Basics

Hier gibt es keine Grenzen. Du kannst alles nehmen was malt. Der Markt hat so viele Variationen von Stiften zu bieten. Ich muss mich jedes Mal bremsen. Denn mein Schrank ist bereits voll mit Stiften.

Buntstifte gehen immer - würde ich sagen. Dabei kannst du darauf achten, ob sie gut in der Hand liegen und sich weich malen lassen. Doch auch die deiner Kinder sind für den Start absolut ausreichend.

Ansonsten kannst du natürlich mit Kulis, Feinliner, Filzstifte und allem malen was deine Stiftebox so her gibt. Stifte können sehr teuer sein. Ich habe inzwischen ein paar Lieblingsstifte, die ich immer wieder nutze. Einige habe ich ausprobiert und merke ich nutze sie gar nicht.

Dazu zählen die berühmten BrushPens. Für mich ist das nicht die Art wie ich malen mag. Du siehst schon. Jeder Mensch entdeckt seine eigenen Vorlieben. Ich Fachmärkten für Kreativbedarfe hast du den Vorteil, dass du die meisten Stifte vor Ort testen kannst.

Nimm sie in die Hand und schaue, wie sie sich für dich anfühlen. Manchmal ist die Miene zu hart oder zuviel Flüssigkeit. All das kannst du erst herausfinden, wenn du einen Stift genutzt hast. Teste deine Stifte vor dem Kauf statt blind online viel Geld auszugeben.

Kleiner Tipp: Es gibt Buntsstifte, die sind auch mit Wasser malbar. Das heisst, du malst dann mit einem Pinsel drüber und sie verlaufen. Damit kannst du wunderschöne Effekte erzielen. Ich verlinke dir hier mal ein Set: Aquarellstifte

Pastell- und Ölkreiden oder Wachsmaler

Die letzte Kategorie aus dem Bereich Farben ist Pastell- und Ölkreide sowie Wachsmaler. Diese Malfarben sind ein guter Zusatz und nutze ich am liebsten, wenn ich Art Journaling betreibe. Was das genau ist zeige ich dir in diesem Video.

Wachsmaler oder Ölkreide eigenen sich sehr gut, um starke Gefühle herauszulassen. Du kannst sie stark aufdrücken und etwas zum Ausdruck bringen, wobei viel Energie raus muss. Pastellkreide hingegen wirkt sehr weich und sanft, hat wenig Deckkraft. Ich hatte lange Schwierigkeiten damit zu malen. Sie ist so soft, dass es mir schwer gefallen ist mich darauf einzulassen. Ich nutze sie auch selten, weil sie sehr krümelt und viel feiner Staub entsteht.

Dennoch finde ich alle drei Varianten sehr schön, auch mit Kindern. Es ist eine etwas andere Art des kreativen Ausdrucks. Richtige Bilder male ich damit eher selten. Dafür sind mir die Stifte zu grob. Für den abstrakten kreativen Ausdruck finde ich sie wiederum wunderbar.

Folgende Farben empfehle ich dir:

5. Meine Empfehlung für dich

Es braucht wirklich nicht viel, um kreativ zu starten. Du kannst im Grunde mit dem anfangen, was du zuhause hast.

Oder, du machst es dir zu einem persönlichen Geschenk und gönnst dir ein paar schöne neue kreative Materialien. Ehrlich gesagt macht es sogar richtig viel Freude, wenn wir in einen Laden gehen und uns mit Materialien eindecken. Leicht sind dann100 Euro ausgegeben. Schade wäre, wenn die wundervollen Kreativsachen nur im Schrank rum liegen.

Meine 3 Tipps, damit du anfängst statt das schöne Zubehör wochenlang anzustarren:

Tipp1: Fange einfach an und schaue, was dich inspiriert. Du kannst dir vornehmen, jeden Tag einen Eindruck von deinem Tag zu malen. Dazu nutze ein Skizzenbuch (ArtJournal). Folgende Fragen können dich unterstützten.

  • Wie hast du dich gefühlt?
  • Welche Sätze schwirren dir im Kopf herum?
  • Was hat dich begeistert?
  • Was hat dich gestört?
  • Wie möchtest du dich fühlen?
  • Wovon möchtest du mehr in deinem Leben?

Das alles sind Fragen, die du dir kreativ beantworten kannst. Lass dich von deiner Intuition leiten. Mache dir eine schöne Musik an und gerne auch einen schönen Duft, der deine Sinne anregt. Ich liebe Orange. Das ist belebend und stimmungsaufhellend.

Tipp 2: Starte mit meinem kostenfreien Online Workshop und lasse dich inspirieren. Hier erfährst du spielerisch leicht und ohne Maltalent besitzen zu müssen, wie du dein Gedankenkreisen zur Ruhe bringst. Du bekommst zusätzlich ein paar Malvorlagen und eine Audiodatei.

Stoppe das ewige Gedankenkreisen

Ich zeige Dir, wie Du:
  • Dein ewiges Gedankenkreisen zur Ruhe bringst,
  • Dich ohne Maltalent kreativ entspannst und
  • Anspannungen oder Stress leichter abbaust
  • vom Kopf ins Herz kommst und Klarheit gewinnst

Du hast nichts zu verlieren, leg los!
Tipp 3 : Wenn du spürst, dass du tiefer eintauchen und die Kreativität auch im Bereich deiner persönlichen Entwicklung nutzen möchtest, dann empfehle ich dir eine persönliche Begleitung. In meinem 12 Wochen Programm BeYou helfe dir, dich aus deinem inneren Gefängnis aus Anpassung, Angst und fehlendem Selbstwertgefühl zu befreien und endlich du selbst zu sein. Dieses Programm ist kunsttherapeutisch ausgerichtet und verhilft einen Ausdruck für innere Themen zu finden, wie es oft durch Sprache nicht gelingt. Bist du bereit eine neue Erfahrung zu machen? Weitere Informationen findest du hier >>>
Ich wünsche dir ganz viel Freude bei deiner kreativen Entdeckungsreise. Lass mich gerne Wissen, welche Erfahrungen du gemacht hast.

Bleib neugierig. Werde kreativ.
Deine Dana
Inspirationen auf YouTube
Statt Netflix kannst du am Abend eines meiner kreativen Impulse schauen und selbst deine kreative Seite entdecken. Wenn Du tiefer in der Welt der kreativen Heilung eintauchen möchtest, dann ist unser Retreat das richtige für dich.

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