Burnout - Erschöpfung - Depression - Angst
Dana Hocke
Selbstverwirklichung heißt nicht Selbstaufgabe.
Meine erste Angststörung hatte ich mit 27 Jahren nach einer Trennung von meiner ersten großen Liebe. 4 Jahre ambulante Therapie folgten. Wer mir schon eine Weile folgt, kennt meine Geschichte und weiß, dass sich seither viel verändert hat und die Angst nicht mehr die Größe hat, wie noch vor 10 Jahren. ( 3 Tipps, wie Du Deinen Herzensweg findest). Jetzt 10 Jahre später ereilte mich von heute auf morgen eine Panikattacke mit anschließender Erschöpfungsdepression. Es folgten einige Wochen tief empfundene Trauer, Angst und ein Gefühl von Wertlosigkeit, Einsamkeit und Hilflosigkeit.
Von jetzt auf gleich war ich nicht mehr bei meiner Familie. Das war extrem hart. Schuldgefühle machten sich breit. Ich nahm die Zwangsauszeit an und blieb 5 Wochen in stationärer Behandlung. Ich lernte schnell alle Vorurteile solcher Einrichtungen abzulegen und erkannte wie viele Menschen von ähnlichen Problemen betroffen sind. Ganz besonders Mütter und Frauen in helfenden Berufen. Ich war also nicht mehr alleine mit meinen Problemen und das tat gut.

Mein Körper und meine Seele haben völlig resigniert und mir einen Riegel vor mein Dauerpensum geschoben.

Ich wusste nicht genau was mit mir passierte. Mir ging es seit Dezember letzten Jahres immer schlechter. Ich hatte immer weniger Kraft und fühlte mich ständig erschöpft, müde und unverstanden. Körperliche Symptome habe ich nicht ernst genommen. Die waren da, aber nicht wirklich alarmierend für mich. Gereiztheit und ein Gefühl ständiger Überforderung prägten meinen Alltag. Kaffee wurde zu meinem täglichen Begleiter.

Krankenwagen. Krankenhaus. Krank.
12 Wochen habe ich gebraucht wieder auf die Beine zu kommen. 12 Wochen in denen ich mir klar werden konnte, was alles schief gelaufen ist. 12 Wochen in denen ich mir bewusst werden konnte was ich alles schon unglaublich gut in meinem Leben mache. 12 Wochen in denen ich verstand und lernte mich selbst wieder zu lieben, zu sehen und anzunehmen. 12 Wochen in denen ich begriffen habe, wie gut ich meine Sache schon mache und was mir gefehlt hat. 12 Wochen in denen ich verstand, wie wichtig es ist, mir selbst eine gute Freundin zu sein auch und gerade, wenn's mal nicht so gut läuft.

Ich verstand, dass ich erst, wenn ich freundlich zu mir selbst bin; auf mich achte; mir selbst etwas Gutes tue, habe ich die Kraft und die Ressourcen auch anderen Menschen, also auch meinem Kind, etwas zu geben. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich wusste das zwar auf kognitiver also auf Ebene des Verstandes, aber es erreichte nicht mehr mein Herz. Ich gab ständig 150% und Vollgas. Meine Ganze Energie floß in Andere. Ich wollte es eben gut machen. Wie so viele von uns. Frauen müssen sich viel mehr anstrengen, wenn sie Familie und Beruf vereinen wollen. Sie müssen sich rechtfertigen, wenn sie es nicht hinbekommen oder beweisen. Ist doch klar wo das hinführt. Doch wir dürfen auch neue und ganz eigene Wege finden und gehen. Wege, die geprägt sind von Wertschätzung, Anerkennung und Liebe.

Achtsamkeit und Meditationen bringen Körper und Seele zur Ruhe.

Heute, einige Wochen später weiß ich wieder ein bisschen mehr über mich, das Menschsein, die Seele, den Verstand und unseren Körper. Ich habe verinnerlicht und erfahren, wie bedeutsam es ist, sich selbst ernst und wichtig zu nehmen. Ich habe auch gelernt, wie wirkungsvoll es für unser Wohlbefinden, aber auch für die Entscheidungsfindung und eigene Lösungskompetenzen ist, Entspannung, Erholung und Ruhe ins Leben einzuladen.

Viel zu oft suchen wir im Außen, haben Erwartungen an Andere oder suchen nach schnellen Lösungen, die uns die Arbeit an uns selbst abnimmt. Veränderung ist ein Prozess der Zeit braucht. Bewusstsein und Erkenntnis der erste Schritt. Ein allgemeingültiges Rezept gibt es nicht. Doch es gibt Menschen, die voneinander lernen können; es gibt Deine persönlichen Ressourcen; die Du nutzen kannst und es gibt Expertinnen, die wissen wie.

Selbstverwirklichung als emanzipierte Frau und Mutter bedeutet nicht Selbstaufgabe und Anpassung an eine männlich geprägte Welt. Vielmehr verstehe ich darunter das Kreieren eines eigenen Konzeptes, das es uns erlaubt eigene Lebensmodelle zu finden. Emanzipation bedeutet für mich auch die Freiheit zu haben, wählen zu können und voller Selbstbewusstsein und Kreativität Familie und Beruf vereinbaren zu dürfen. So wie wir es eben für wertvoll und richtig halten. Jeder Mensch also auch jede Frau hat das Recht ein Leben zu gestalten, dass zu ihr passt.Wir dürfen mehr aus unserem Leben machen und eigene Ideen leben.

Weil ich finde, dass viel mehr Frauen und Mütter von Zeit zu Zeit gute Wegbegleiterinnen haben sollten, ob im Freundeskreis, der Familie oder durch Mentorinnen wie mich, unterstützte ich sensible Frauen mit vielen Interessen ihren Herzensweg zu finden und ihn auch zu gehen. Ich wünsche mir für kreative Selbstverwirklicherinnen, ideenreiche Frauen und Mütter wie Dich und mich, dass wir gemeinsam den Mut, die Kraft und die Ausdauer finden, Ideen umzusetzen. Deswegen teile ich von Herzen gerne meine Erfahrungen als kreative Frau und Mama; meine Expertise als Pädagogin und systemische Sozialtherapeuthin sowie mein Wissen als Kreativitätscoachin und Mentorin fürs Herz.

Solltest Du Dich in meiner Geschichte und in meinen Gedanken ein Stück wiedergefunden haben und möchtest Du von weiteren Impulsen profitieren, dann lade ich Dich recht herzlich in meine Facebook Gruppe ein.

Auch wenn ich mir wünsche, dass wir weniger Zeit mit digitalen Medien verbringen, ist dies an dieser Stelle ein nützlicher Weg, um ortsunabhängig und zeitlich flexibel miteinander in Kontakt zu treten. Das ist wundervoll und sehr wertvoll. Also, lass uns die modernen Medien im richtigen Maß und an richtiger Stelle nutzen!

Unter diesem Text kannst Du Dich für den nächsten Live Call in meiner Herzsein Gruppe "Lebe Deine Ideen" anmelden. Ich freue mich Dich kennen zu lernen und ein Stück begleiten zu können.
Meine 3 Erfolgfaktoren im Umgang mit Stress
Je nach Diskussionsbedarf und Dynamik in der Gruppe dauert der Live Call 30 bis 50 Minuten. (Nur für Frauen und Mütter)

"Mehr Zeit für Dich - Wie Du mehr Gelassenheit und Ruhe in Dein Leben bringst und lästigen Zeitfressern den Kampf ansagst!"
Das Familienleben nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, auch der Job will gut und gerne gemacht werden. Soziale Kontakte kommen ständig zu kurz. Zeit für Dich hattest Du schon lange nicht mehr. Beschweren solltest Du Dich über Deine Situation bestenfalls nicht. Schließlich hast Du Dir dieses Leben "ja" ausgesucht, so Dein Umfeld oder Meinung anderer. Und so rennst Du durch den Tag, fällst total erschöpft ins Bett bis das Ganze von Vorne losgeht. Wir nennen es auch gerne Hamsterrad, Tretmühle oder Teufelskreis! Ob selbst erschaffen oder von außen auferlegt, egal wie, es macht einfach unzufrieden, unglücklich und raubt Energie! Das muss nicht sein! Ich möchte Dir helfen Deinen Herzenweg zu finden und ihn auch zu gehen. Ich unterstütze Dich als kreative Selbstverwirklicherin, ideenreiche Frau und Mutter den Mut, die Kraft und die Ausdauer zu finden, die es braucht um Deine Ideen umzusetzen. Deswegen teile ich von Herzen gerne meine Erfahrungen als kreative Frau und Mama; meine Expertise als Pädagogin und systemische Sozialtherapeuthin sowie mein Wissen als Kreativitätscoachin und Mentorin fürs Herz.
Mehr Zeit für Dich und Deine Ideen?
Wie Du es schaffen kannst Zeit für Dich zu finden und als kreative Frau und Mama mit vielen Interessen Deine Ideen in die Umsetzung zu bringen, erfährst Du in meiner Herzsein Gruppe "Lebe Deine Idee". Ich teile regelmäßig meine effektivsten Erfolgsfaktoren, mit denen ich es schaffe, Stress zu reduzieren, Ideen in die Umsetzung zu bringen und mehr Gelassenheit und Ruhe in mein Leben zu integrieren.
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