Dana Hocke
Die eigene Berufung erkennen und leben!
Als junge ideenreiche Mutter, vielseitig interessierte Gestalterin und Künstlerin, kreative Einzelunternehmerin und als visionärer Mensch suche ich immer wieder nach Wegen, ein authentisches und von Erwartungen befreites Leben zu gestalten.
02. März 2018
Die Reise zu meiner Berufung
Folge Deiner Herzenstimme
Ein Leben das mich echt sein lässt und wobei ich Liebe, Vertrauen, Glück, Gesundheit und ein Gefühl der Zugehörigkeit empfangen kann. Damit beginnt meine Suche nach meiner Bestimmung und der Frage: Wie kann ich all meine Interessen, Fähigkeiten, Talenten und Potentiale sinnstiftend und absolut authentisch einbringen? Wie kann ich mein Wissen und meine Erfahrungen teilen und anderen Menschen damit einen Mehrwert liefern?
Dem Herzen zu folgen und ein Leben im Einklang mit mir, meinem Beruf, meinem Partner und meiner Familie leben zu können, ist eine Reise die vor etwa 11 Jahren begann. Damals wusste ich noch nicht, dass ich eigentlich auf der Suche nach meiner Bestimmung und meinem Herzen bin. Immer wieder in meinem Leben kam ich an den Punkt, unzufrieden, unglücklich und einsam zu sein. Ich arbeitete viel, war oft erschöpft und verlor immer wieder aus den Augen, was mir gut tut, wo ich im Gleichgewicht bin und was mir richtig richtig Freude bereitet.

Für mein eigenes Wohlbefinden stellte ich mich der Herausforderung herauszufinden, wann es mir besonders gut geht und ich in meinem Element bin: fröhlich, zuversichtlich, entspannt, selbstbewusst, kreativ, einfallsreich, zufrieden und glücklich.
Mein Ziel war es, dieses gute Gefühl in meinen Alltag und in mein Arbeitsleben integrieren zu können. Also schaute ich mich um, verfolgte innovativen Projekten in sozialen Netzwerken, schaute Dokumentationen über alternative Lebensweisen, verfolgte Gründungsvorhaben auf Crowd Plattformen und sensibilisierte mich für alles was anderes war und mein Herz zum Lächeln brachte. Ich wollte wissen, wie Menschen ohne Geld, ohne festen Wohnsitz, ohne Besitztümer, in der Natur, unter Gleichgesinnten, nachhaltig, mit Familie, glücklich, lebendig, echt und gesund leben können. Mich begleiten von da an Fragen wie:

Wie will ICH eigentlich leben? WO will ich leben? Mit WEM möchte ich meine Zeit verbringen? Was möchte ich TUN? Was möchte ich NICHT mehr tun? Wovon wünsche ich mir MEHR? Was tut mir GUT? u.s.w.

In dieser Zeit begann ich mehr und mehr die Stimme meines Herzens wahr zu nehmen und begann mir quasi selbst zuzuhören. Es begann eine Zeit des experimentierens und hentdeckens über mich und meine Umwelt. Um so näher ich mir kam, um so ehrlicher und authentischer wurde ich und um so besser ging es mir.
Echt sein macht mich reicher, freier, größer, stärker, lebendiger, einfühlsamer, glaubhafter und glücklicher .
Kein Leben ist von schwierigen Lebenssituationen, Krisen und Momenten befreitet, in denen wir uns in Frage stellen, wir zweifeln, hadern oder unsicher sind. Heute weiß ich sogar, dass diese Lebensabschnitte mich meinen Zielen näher bringen, obwohl ich sie nicht immer sofort verstehe oder mag. Ich glaubte immer diese Gefühle verstecken zu müssen, wenn ich eine gute Beraterin sein möchte.
Ich verstehe heute was mich damals, heute und auch andere Menschen davon abhält, sie selbst zu sein. Die Angst, mit all seinen Schwächen, Verletzlichkeiten, Unsicherheiten und Irritationen gesehen und wahrgenommen zu werden. Als ich 2017 herausfand, dass ich Anteile einer hochsensiblen Scannerpersönlichkeit in mir trage, begann ich mich selbst in einem neuen Licht zu sehen. Ich spürte seit meinem 25. Lebensjahr, dass meine Wahrnehmung oft die der anderen Menschen in meinem Umfeld übersteigt.
Mich verunsicherte dieser Zustand und schüchterte mich ein, bis ich mit Anfang dreißig begann meine Fähigkeiten für meinen beruflichen Weg in der freien Bildungs- und Beratungsarbeit einzusetzen. Eine Menge Wissensaneignung folgte in den letzten Jahren.

Gesunde Kommunikation, Gender, Diversity, Liebe, Achtsamkeit, bedingungslose Elternschaft, bedürfnisorientieres Familienleben, Depressionen, Angst, Gewalt, Sucht, Partnerschaft, Sexualität, Persönlichkeitsstörungen, Kinder, Pädagogik, Bildung, Selbstverwirklichung, Berufung, gesunde Ernährung, ästhetische Bildung und Bildende Kunst, Kunstvermittlung, Kunsttherapie, systemische Therapie, Psychodrama....usw.

Es gibt mir Sicherheit und Vertrauen, wenn ich komplexe Zusammenhänge verstehe und selbstständig kreative Lösungen finden kann. 2017 habe ich den Werktraum (Werkstatt-Atelier) und Herzsein (Coaching) für kreative Frauen mit Kind gegründet. Ich meinte an einen Punkt angekommen zu sein, meine Berufung gefunden zu haben und meine aktuelle Bestimmung zu kennen. Entschlossen und selbstsicher startete ich in die Selbstständigkeit.

Mit der Entscheidung ein eigenes Unternehmen aufzubauen und mich selbstständig zu machen, dachte ich meinen eigenen idealen Arbeitsplatz als Frau und Mutter zu kreieren. Mit dem Ziel nicht auszubrennen, war ich ein Jahr später leer, erschöpft und definitiv ausgebrannt. Zeit etwas zu verändern!

Was ist Deine wahre Bestimmung? Warum bist Du auf dieser Welt?
Hast Du Dir diese Fragen schon mal gestellt? Nachdem ich merkte, dass ich mich aus den Augen verloren habe, lag ich eines Nachts wach und fragte mich: Was ist eigentlich meine wahre Bestimmung? Warum bin ich auf dieser Welt?

Was für eine enorm große Frage, dachte ich. Wie sollte ich jemals eine Antwort darauf finden? Nachdenklich schlief ich über diese Frage ein und wachte am Morgen mit der Idee auf, Menschen mit meiner Arbeit zu unterhalten. Ich hatte keine Ahnung, was mir das im Halbschlaf wirklich zu Tage getragen werden sollte. Als ich meinem Mann davon erzählte, fand er das nicht stimmig. Also wollte ich wissen, was er meinte, was meine Bestimmung ist. Für ihn bin ich da, um Wissen zu teilen und andere Menschen zu begeistern, bereichern und motivieren. Hm?!


Ich war erneut verunsichert, doch gerade diese Verunsicherung half mir, mich zu hinterfragen. Noch immer verfolgte mich die Antwort aus dem Halbschlaf: "Deine Bestimmung ist es zu unterhalten!" Ich kann bis heute nicht in Worte fassen, was mir mein Unterbewusstsein versuchte mitzuteilen. Immer wider begleitet mich dieser Gedanke. Ich weiß bis heute nicht, ob sich ein Wunsch oder eine Sehnsucht nach oben gedrängt hat oder wirklich eine Antwort auf meine Frage. Also lasse ich es einfach weiter wirken, beobachte mich und lasse es so oft ich kann zu, ohne es zu bewerten oder einordnen zu wollen. Ich glaube daran, dass sich alles von selbst fügen wird.


Einige Tage und Entscheidungen später, erkannte ich, dass mich jeder Schritt, jedes Scheitern und alles was mich zunächst erschöpfen lies, mir meiner selbst näher brachte. Denn nur im TUN erkennen wir, was wir wollen und was wir nicht wollen, auch wenn wir mal ausbrennen und nicht mehr weiter wissen. Meistens müssen wir erst ausprobieren und herausfinden, welche Bausteine einer Vision wirklich zu unserem SEIN passen. Wie oft habe ich geglaubt, Glück, Erfüllung und Liebe würde sich einstellen, wenn ich all meine Ziele erreicht habe. Erst als meine Kräfte am Ende waren, musste ich erkennen, dass Liebe, Glück und Erfüllung von Innen kommen und nicht von Außen. Ich hatte schon längst alle Ziele erreicht. Nur eines hatte ich vergessen: Mich zu sehen und wahrzunehmen auf dieser Zielgeraden. Dies wiederum zwang mich und zwingt mich immer wieder über mich und meine Bestimmung auf der Zielgeraden nachzudenken.

Heute weiß ich, die eigene Bestimmung ist ein Prozess und verändert sich im Laufe eines Lebens. Bestimmung ist auch etwas, dass nichts mit dem Beruf per se zu tun haben muss. Nicht immer muss die Berufung wirklich in einem Beruf münden. Viel zu sehr halten wir an dieser Idee fest. Ich habe daher beschlossen mehr meinem Herzen zu folgen. Mein Herz wünscht sich, dass ich meine Kreativität lebe und liebe. Es wünscht sich auch, dass ich mehr davon unter die Menschen bringe und sie damit bereichere. Wer weiß, vielleicht ist das ja auch eine Form der Unterhaltung! Oder was meinst Du?

Abschließend möchte ich Dir meine 5 Tipps, wie Du Deiner Berufung näher kommst, mit auf den Weg geben und wünsche Dir viel Freude auf Deiner Entdeckungstour.
5 Tipps, wie Du Deine Berufung findest
Meine fünf wichtigsten Erfahrungswerte, wie Du Deiner Berufung näherkommst, findest Du hier.
Berufung ist ein Prozess
Es kann Spaß machen die eigene Berufung zu entdecken, wenn Du Dich auf diesen Prozess einlässt.
Die eigene Berufung zu finden ist ein Prozess, der sich beim Gehen gestaltet, dabei verändert und immer wieder neu ausgerichtet werden darf. Dabei muss Berufung nichts mit Beruf zu tun haben, wie viele Menschen glauben. Für mich war es daher auch nahe liegender nach der eigenen Bestimmung zu fragen. Habe auch Deine Freizeit im Blick. Was tust Du vielleicht schon? Du kannst Dir für den Einstieg folgende Fragen beantworten: Wofür konntest Du Dich damals mühelos begeistern? Wovon hast Du geträumt und was wolltest Du unbedingt werden oder ausprobieren, wenn Du "groß" bist? Wobei vergisst Du heute noch aufs Klo zu gehen? Was tust Du, womit Du anderen Menschen einen Mehrwert lieferst, dass es Dir heute beinahe banal vorkommt, weil es Dir so einfach erscheint?
1
Gehe los! Und probiere Dich in allem aus, was Dir Dein Herz sagt ohne es zu bewerten oder in Kategorien wie richtig oder falsch einzusortieren. Du musst noch nicht wissen, ob es morgen das Richtige für Dich ist. Es sollte sich JETZT stimmig anfühlen!
2
Höre auch Deinen Bauch! Du hast die meisten Antworten in Dir. Folge diesem Impuls in Dir und sammle Eindrücke. Diese Erfahrungen werden Dich Deiner selbst näher bringen.
3
Traue Dich Fehler zu machen! Und falsche Entscheidungen zu treffen! Genau diese Momente werden Dir deutlich machen, was Du willst und nicht mehr willst. Daraus ergibt sich erst, was Du Dir wirklich wünscht und wovon Du mehr oder weniger in Dein Leben lassen möchtest.
4
Sei ehrlich zu Dir selbst! Versuche nicht den Erwartungen anderer zu entsprechen, auch wenn es manchmal schwer fällt anders zu sein. In jedem von uns steckt eine Antwort, wenn wir nach dem WARUM im Leben suchen.
5
Hinterfrage Deine Glaubenssätze! Starre Überzeugungen können Dir glaubhaft machen, dass etwas nicht möglich ist. In den meisten Fällen stimmt das nicht. Also löse Dich davon und ersetze sie durch Überzeugungen, die Dich Deinen Zielen näher bringen. z.B. "Ich kann als Künstlerin leben! Ich kann viel Geld verdienen, wenn ich den Geldfluss in mein Leben lasse!" Ich bin wundervoll in dem was ich tuh!" usw.
Der für mich schwierigste Punkt ist es, Fehler zuzulassen und meinen Perfektionismus, der mich auch ausbremsen, zu überlisten. Das ist Training, wie auch alles andere, was wir versuchen neu zu erlernen. Uns allen fallen manche Entwicklungsschritte leichter oder schwerer.Und wie ist das bei Dir? Was ist Dir aufgefallen, was Dir manchmal im Wege steht oder wo Du noch nicht hingeschaut hast? Ich empfehle Dir alle Gedanken dazu aufzuschreiben und Dir ein Buch für Notizen anzulegen. Es ist sehr hilfreich nach einigen Wochen auf alles was Du über Dich erfahren und herausgefunden hast zurück zu blicken. Gerade in Zeiten in denen wir das Gefühl haben das alles stagniert, hat es mir geholfen anhand meiner Aufzeichnungen zu sehen, dass sich sehr wohl schon einiges bewegt hat und die meine Entwicklung voran schreitet.

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg und wundervolle Erfahrungsmomente, die Dich Deiner Berufung näher bringen. Ich bin mir sicher, Du wirst Deinen Weg finden!

Alles Liebe
Deine Dana Hocke
Kontakt
Ich freue mich, wenn Dich meine Erzählungen und Erfahrungswerte weiter bringen, Dich inspirieren oder einfach unterhalten. Du kannst mir auf folgenden Wegen folgen und neue Beiträge erhalten.
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